Unfassbar!

So langsam sortiert es sich, unser Leben. Es war ein Einzug auf Raten, jedes Möbelstück haben wir einzeln organisiert und abgeholt und es ist einfach unglaublich, wie viel wir geschenkt bekommen haben. Jetzt sind meisten Kisten ausgepackt (aber vermutlich nur, weil es so wenige waren). Herd, Spülmaschine und Waschmaschine sind angeschlossen und sie zu benutzen lässt endlich wieder…

Runter von der roten Couch!

Da wären wir also. Unsere rote Couch (Lieblingsplatz in unserer Wohnung), samt Kommode (Sperrmüllfund, von Hand aufgearbeitet) und Esstisch (Glückstreffer einer Tagestour mit meiner Schwester durch die Second Hand-Möbelhallen in Essen und Umgebung), das alles also ist bei der Schlüsselübergabe in den Besitz unserer Nachmieterin übergegangen. Wir mögen Dinge mit Geschichte, deswegen hat es uns bisher auch wenig…

Dziubas und die indische Bürokratie (Teil 2)

Wie ging´s denn nun weiter mit dem Visum? Wie gewohnt unerwartet: Am Mittwoch kam ein Anruf, dass mein Visa-Antrag abgelehnt wird. Hm??? Ja, so haben wir auch geguckt. Ein bisschen lachen mussten wir schon über diese absurde Geschichte. Aber dann auch schnell eine Entscheidung treffen: Ein anderes Visum versuchen? Oder – was? Aufgeben? Nein, so weit sind wir…

Dziubas und die indische Bürokratie (Teil 1)

Wir waren ja vorgewarnt. Die indische Bürokratie ist kompliziert und folgt in der Regel keiner Logik. Bevor wir unser Visum beantragten, haben wir bis ins Detail recherchiert, welches der möglichen Visa wir beantragen müssen und herausgefunden, welche Unterlagen, Kopien, Fotos usw. benötigt werden, alles sorgfältig vorbereitet und wie gefordert erst online abgeschickt, dann noch in Papierform…

Oh je, wir haben Holland vergessen!

Es ist ganz genauso, wie ich es mir vorgestellt habe. Monatelang haben wir nur gewartet. Zum Beispiel darauf, dass jemand die Wohnung wirklich erst ab Februar mieten möchte („Können du nicht jetzt ausziehen? Wir Wohnung sofort nehmen.“). Dann ging es an die Recherchen. Da wir als Familie und mit einem geplanten Aufenthalt von anderthalb Jahren…

Ich muss verrückt sein, so zu leben!

Als „Ich muss verrückt sein, so zu leben!“ 2007 in Deutschland erschien, dachte ich, dieses Buch kann mein Leben verändern – aber nicht jetzt. Ich hab den Kopf dafür nicht frei, fand ich und stellte es zurück ins Regal. Ich hoffte, dass Shane Claibourne mit seinen Herausforderungen irgendwann in mein Leben passen würde. Drei Jahre…